POE
Musical von Frank Nimsgern & Heinz Rudolf Kunze
Weltpremiere: 2004 Saarländisches Staatstheater
Synopsis
2004 Weltpremiere am Saarländischen Staatstheater, 2005 Neuinszenierung beim Tollwood-Festival in München. Hauptfigur und Ideen-Pool für dieses Musical liefert der Stammvater aller Schauerliteratur Edgar Allan Poe.
In sieben Bildern, die thematisch den berühmtesten Erzählungen Poes folgen, wird die Geschichte eines verhängnisvollen Teufelspaktes erzählt: Poe, dessen schaurige Obsessionen ihn schier in den Wahnsinn treiben, wird von einem geheimnisvollen Dr. Pilatus, hinter dem sich niemand anders als der Teufel selbst verbirgt, Heilung versprochen. Wenn Poe dem notorisch fantasielosen Teufel seine grausamen Szenarien überlasse, werde er endlich Ruhe vor seinen Wahnbildern finden. Poe akzeptiert – und findet sich unversehens im Strudel der nun zur Realität werdenden eigenen Fantasien wieder.
Poe lernt im »Club Amontillado«, in dem Pilatus als »Meister der Nacht« verehrt wird, Madeline kennen und verfällt ihr. Madeline jedoch ignoriert Poes Liebesschwüre, sie ist süchtig nach dem großen Kick – es soll ihr letzter sein.
Es kommt zum Schauprozess gegen Poe, Virginia – sowohl Fantasiewesen wie reale Clubbesitzerin – verhindert Poes Verurteilung. Doch sie verliert die Konzession für ihren Club. Dessen neuer Besitzer ist ein Poker-König. Poe spielt gegen ihn um den Club – das Spiel endet mit einem Duell. Poe wird wieder gejagt – mit Virginia an seiner Seite. Sie gestehen sich ihre Liebe. Doch später soll Poe, so will es Pilatus, Virginia opfern.
Poe aber stellt sich gegen das Böse, verweigert das Ritual und kündigt Pilatus den Pakt auf. In einem letzten Duell zwischen Poe und Pilatus erkennt Poe nicht die »Wahrheit« im Albtraum: dass er selbst Pilatus ist. Er erschießt seinen Feind und damit auch sich.
Virginia nimmt Abschied von Poe und wird von Pilatus zurück ins Reich der Schatten geschickt, aus dem sie kam. Poe ist tot. Doch weder Gut noch Böse, weder Virginia noch Pilatus, versagen ihm die Reverenz. Poe überlebt in seiner Dichtung.
Aufführungsrechte: @franknimsgern@me.com
Awards und Auszeichnungen
Creative Team
der Weltpremiere Saarländisches Staatstheater 2004
Inszenierung: Christian von Götz
Musikalische Leitung: Frank Nimsgern
Choreographie: Marvin A. Smith
Bühne: Detlev Beaujean
Kostüme: Angela Schützt
Main Cast
der Weltpremiere Saarländisches Staatstheater 2004
Edgar Allan Poe: Henrik Wagner
Pilatus: Darius Merstein-MacLeod
Virginia Usher: Aino Laos
Magdeline Pfaahl: Peti van der Velde
Thingum Bob: Frank Felicetti
Creative Team
Tollwood Festival München 2005
Inszenierung: Christian von Götz
Musikalische Leitung: Frank Nimsgern
Choreographie: Marvin A. Smith
Bühne: Detlev Beaujean
Kostüme: Angela Schützt
Main Cast
Tollwood Festival München 2005
Edgar Allan Poe: Henrik Wagner
Pilatus: Darius Merstein-MacLeod
Virginia Usher: Aino Laos
Magdeline Pfaahl: Peti van der Velde
Thingum Bob: Frank Felicetti
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