snowhite

 

Musical von Frank Nimsgern
Libretto: Frank Felicetti
Saarland Staatstheater Weltpremiere 2000
Oper Bonn 2014

Infos zu diesem Stück und Aufführungsrechte unter: franknimsgern@me.com

Es rummst im Märchenreich. Hexen versuchen mit Hilfe eines „Spions“, die Märchenwelt zu (zer-)stören. Klar, daß die Schneewittchen-Geschichte selbst in Verbindung mit solch einer Attacke guten Nährboden für ein gewaltiges musikalisches Szenario bietet. Phantastisch-monumentale Welten und Klänge paaren sich mit musikalischen Highlights, die pfeilgenau ins Herz – und in den Bauch treffen. Hexen und Zwerge, Jäger und Gejagte. 

Die Geschichte: Hexen – in unserem Fall die „Spiegelhexen“, die im Grimmschen Schneewittchenmärchen für die Antworten auf die Fragen der Königin zuständig sind – versuchen, die Märchenwelt durcheinander- und dadurch zum Einsturz zu bringen. Dadurch erhoffen sie sich Unabhängigkeit von den Spiegeln und der Märchenwelt.

Zu diesem Zweck (und weil sie einer höheren Macht eine „ehrenhafte Absicht“ vorheucheln müssen) fangen sie einen Selbstmörder auf dem Weg in den Tod ab und schleusen ihn in die Rolle des „Jägers“ aus dem Schneewittchenmärchen. Angeblich, um ihn zu läutern und über den Sinn von Leben, Tod und Entscheidungskraft zu belehren.
Geplant ist, dass dieser Jäger irgendwann aus seiner „märchenkonformen“ Rolle aussteigt, und damit ein Chaos hervorruft, was auch zunächst tatsächlich im Sinne der Hexen funktioniert: Der Jäger beendet seine Funktion nicht, wie im Märchen, nachdem er Schneewittchen verschont hat, sondern verliebt sich, bleibt da und nimmt selbst Schneewittchens Rettung in die Hand. Das stört erwartungsgemäß den Ablauf der bekannten Geschichte. Eine der Konsequenzen ist, dass Schneewittchen wirklich stirbt, und die bekannten Rettungsmaßnahmen (Apfel ausspucken, Kamm und Mieder entfernen) nicht funktionieren.

Jetzt erkennen die Hexen allerdings, dass, wenn Schneewittchen tot bleibt, die Königin tatsächlich die Schönste ist und bleibt, und sie sie und die Spiegel nun auf ewig am Hals haben. Also gilt es, die ganze Sache doch wieder geradezubiegen.
Sie geben also in einem Orakelspruch dem Jäger – zunächst ihm unbewusst – die Macht, Schneewittchen mit einem Kuss wieder zu erwecken. So geschieht es dann auch, aber mit einer überraschenden Schlusswendung der ganzen Geschichte, resp. des ganzen Abends!

Mach dich schön

Wer weiß schon

Manchmal

Frei wie der Wind

Saarländisches Staatstheater

2000

Kreativteam:
Inszenierung: Matthias Kaiser & Marvin A. Smith
Musikalische Leitung: Frank Nimsgern
Choreographie: Marvin A. Smith
Bühne: Detlev Beaujean
Kostüme: Geesha Gayden

Cast:
Narration (Tui Version): Hannelore Elsner
Queen: Aino Laos
Jäger: Martin Berger
Minitou: Frank Felicetti
SnoWhite: Barbara Baer
Hexe: Peti van der Velde

Oper Bonn

2014

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